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Checkliste Bauplanung: Wie plane ich mein Haus?

Deine Bauplanung ist der erste Schritt auf dem Weg in dein neues Zuhause. Aber wo anfangen und was beachten beim Hausbau?

Der Weg zu deinem Haus liegt vor dir, aber erst einmal muss die Bauplanung bewältigt werden. Keine Sorge, das ist zwar ein großes Projekt für jeden neuen Bauherren, aber unsere Architekten und Ingenieure sind hier um dich bei jedem Schritt auf dem Weg zu deinem fertigen Bauvorhaben zu begleiten.

Deine Bauplanung ist der Weg von der Idee bis zum konkreten Modell, am Ende sollte dabei deine Baugenehmigung und der Start in deinen Bauprozess stehen. Wir gehen mit dir in diesem Artikel zusammen durch alle Fragen, wie Zeitaufwand, Kosten, Schritte und alle Phasen beim Hausbau von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung.

Verantwortlich für die Bauplanung sind in den meisten Fällen Architekten und Ingenieure. Die Leistungen und ein ungefährer Überblick über die Kosten für einen Architekten oder Bauplaner kannst du aus der Honorarordnung für Architekten (HOAI) ablesen, aber Vorsicht, die Vorgaben aus der Verordnung sind nicht mehr verbindlich für eine Preisfindung.

Mit uns kommen Bauherren in 6 Schritten zu ihrem Wohntraum. Zu der Bauplanung gehören Phase 1-6:

  1. Grundlagenermittlung
  2. Vorplanung
  3. Entwurfsplanung
  4. Genehmigungsplanung
  5. Ausführungsplanung
  6. Vorbereitung der Vergabe

Haus bauen, aber wie fange ich an?

Wo fängst du an und wie bereitest du dich am besten vor? Welche Überlegungen sind wichtig, bevor du in die Planung startest? Bevor du mit den Planungsphasen beginnst solltest du dir über die Art des Projekts Gedanken machen, wie groß dein Budget ist und was die Kosten sind. 

In der Regel gibt es auch mögliche Förderprogramme, die dich bei deinem Bauvorhaben unterstützen können. Damit du weißt, welche Schritte für dich persönlich wichtig sind, zeigen wir dir Wege, die dich deinem Bauvorhaben näher bringen.

Bauplanung Checkliste

  1. Finanzierung
  2. Unterstützung
  3. Grundstück
  4. Bauart wählen
  5. Für die Zukunft planen
  6. Baupartner finden

1. Finanzierung

Über die Finanzierung nachdenken lohnt sich. Denn wenn du hier alle Faktoren einberechnest, kannst du die optimale Bauplanung und beste Version deines Bauvorhabens realisieren. 

Deswegen solltest du dein Budget kalkulieren und berechnen: Was darf der Bau deines Hauses kosten? Wie viel Eigenkapital hast du zur Verfügung? Fest steht: Je mehr Eigenkapital du zur Finanzierung beisteuern kannst, desto geringer ist das Darlehen, das du aufnehmen musst. 

Mindestens 20-30 Prozent der Kosten des Bauprozesses solltest du durch Eigenkapital abdecken können. Die Summe deines Kredits ist außerdem von deinem Nettohaushaltseinkommen abhängig: In der Regel berechnet die Bank 35 Prozent als monatliche Rückzahlungsrate für einen Kredit. 

Wenn du mehr über die Finanzierung und die Grundlagen zu dienen Hausbau Überlegungen wissen willst, steht in unserem Hausbau Leitfaden alles, was du wissen musst.

2. Unterstützung

Schon einmal über Förderprogramme nachgedacht? 

Als Bauherr kannst du für dein Projekt verschiedene Förderungen erhalten, die dich finanziell unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel der energieeffiziente Bau eines Hauses oder das Wohneigentumsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). 

Zusätzlich lohnt es sich, sich im jeweiligen Bundesland zu informieren, denn auch hier gibt es bundeslandeigene Wohnungsbauförderungen.

3. Grundstück

Die Suche nach dem richtigen Grundstück: Auch hier ist die richtige Wahl von vielen Fragen abhängig. 

Wo möchtest du wohnen und leben? Auf dem Land oder in der Stadt? Wie angebunden möchtest du sein? Welche Infrastruktur wünschst du dir? Hättest du gerne einen Garten? Wie viele Bewohner werden das Grundstück bewohnen, wie groß ist dein Budget und wie viel darf es kosten? 

Auch hier kommen einige Kosten auf dich zu, die du in deinen Berechnungen einkalkulieren solltest. Der Erwerbspreis ist grundsätzlich abhängig vom Bodenrichtwert deiner Region und orientiert sich an Größe und Lage deines Grundstücks. Zusätzlich fallen 15 Prozent Nebenkosten an, die zu dem Kaufpreis hinzukommen.

4. Bauart wählen

Fertighaus oder Massivhaus – diese Wahl hat einen großen Einfluss auf die Kosten deines Projekts und die Flexibilität deines Einzugs. 

Mit der Entscheidung für eine Bauweise kannst du deine Kosten an dein Budget anpassen. Ein Fertighaus hat viele Vorteile: Es ermöglicht dir einen schnellen Bau und Einzug in deine Bauprojekte, kostet dich meistens weniger Geld und du kannst die Planung und Bauarbeiten den Profis überlassen. 

Ein Massivhaus dagegen lohnt sich, wenn du individuelle Ansprüche hast, selbst mitplanen und eng mit einem Architekten zusammenarbeiten möchtest. Hier kostet dich der Bau und die Planung allerdings mehr. 

Bevor du dich entscheidest, solltest du dich in deinem Bauamt erkundigen, ob dein Haustyp in den Bebauungsplan passt.

5. Für die Zukunft planen

Dein Bauvorhaben soll in Zukunft dein Zuhause sein. Deswegen lohnt es sich, die Zukunft in die Bauplanung einzubeziehen: Wer zieht alles ein? Wie groß ist deine Familie? Wie viele Zimmer braucht du? Welche Funktionen sollen bedacht werden? Wie groß soll dein Grundstück sein?

6. Baupartner finden

Dein Baupartner wird während des Bau- und Planungsprozess zu deinem wichtigsten Ansprechpartner. 

Generalunternehmer, Bauträger oder doch lieber ein Architektenhaus: Die verschiedenen Partner übernehmen unterschiedliche viel Verantwortung in der Bauplanung und -ausführung. Deswegen ist die Wahl der Planer eine wichtige Entscheidung.

Bei einem Architektenhaus hast du am meisten Raum, mitzuwirken. Bauträger und Generalunternehmer übernehmen einen großen Teil der Planung und Verantwortung, Bauträger vermitteln dir zusätzlich zum Hausbau ebenfalls das notwendige Grundstück.

Mit der Entscheidung in den Grundsatzfragen legst du deine Voraussetzungen fest, weißt welches Budget dir zur Verfügung steht und wer bei deiner Bauplanung die Verantwortung übernimmt. 

Deine Bauplanung beginnt bei der Idee zu deinem Haus und endet mit der Baugenehmigung. Eine gute Bauplanung ist also die beste Voraussetzung für deine Baugenehmigung und dein Start in die Bauphase. 

Damit du Schritt für Schritt nachvollziehen kannst, wie deine Bauplanung abläuft, haben wir dir einen Beispielprozess beschrieben, in dem du Bauherr bist und ein Einfamilienhaus planst.

Wie läuft die Bauplanung ab?

Wenn du die wichtigsten Fragen geklärt hast und weißt, wie dein Projekt aussehen soll, beginnt jetzt Phase 1-6 der Bauplanung bis zur Baugenehmigung. 

Dafür arbeitest du als Bauherr mit einem Architekten oder Bauingenieur zusammen, der dir alle deine Unterlagen erstellt, die Bauplanung strukturiert und die richtigen Lösungen für dich findet.

Eine gute Bauplanung ist die wichtigste Voraussetzung für den Start der Bauphase. In dieser Phase stellt der Architekt sicher, dass Vorschriften eingehalten werden, die Umsetzbarkeit der Pläne gegeben ist, entscheidet gemeinsam mit dir, welche Baukonstruktion sinnvoll ist und erstellt deine Architekturzeichnungen. 

Dein Architekt erarbeitet in diesem Abschnitt mit dir unter Beachtung aller Vorschriften und Verordnungen eine umsetzbare Lösung für deine Vorstellung vom Projekt:

Die Phasen der Bauplanung:

  1. Grundlagenermittlung
  2. Vorplanung
  3. Entwurfsplanung
  4. Genehmigungsplanung
  5. Ausführungsplanung
  6. Vorbereitung der Vergabe

1. Grundlagenermittlung

Die Grundlagenermittlung ist der erste Schritt. 

In dieser Phase werden die Durchführbarkeit, Kosten, dein Budget und die rechtlichen Grundlagen von deinem Architekten kalkuliert und zusätzliche Experten für dein Projekt engagiert, die für das weitere Vorgehen relevant sind. 

2. Vorplanung

In der Vorplanung entstehen erste Zeichnungen und Projektziele für dein Haus. 

Deine Wünsche und Ideen werden in dieser Phase in Zusammenarbeit mit deinem Architekten erstmals gestalterisch umgesetzt und Ziele festgelegt. 

Weil ein Haus aber nicht immer nach allen Wünschen umsetzbar ist, werden in dieser Phase auch Alternativlösungen erarbeitet. Form, Größe und Funktion der einzelnen Räume werden in Skizzen verdeutlicht und das Planungskonzept für das weitere Vorgehen festgelegt.

3. Entwurfsplanung

In der Entwurfsplanung werden technische, bauphysikalische und wirtschaftliche Aspekte in die Planung einbezogen. 

Die Bauplanung und das Konzept werden konkretisiert und Fenster, Türen und Sanitäranlagen eingearbeitet. 

Neben deinem Architekten sind natürlich noch weitere Facharbeiter an der Planung und späteren Umsetzung deines Bauprojekts beteiligt. In diesem Schritt werden die Leistungen der Experten einbezogen und festgelegt, welche Baustoffe verwendet werden.

4. Genehmigungsplanung

Wenn die Lösung für dein Projekt gefunden ist und die Entscheidung für die richtige Umsetzung getroffen wurde, werden in dieser Phase alle relevanten Informationen und fachlichen Leistungen in einem Entwurf ausgearbeitet, damit sie nach anerkannten Regeln der Technik zusammengefasst und im Bauamt eingereicht werden können. 

In der Genehmigungsplanung sollten auch technische Nachweise wie Standsicherheit und Wärmeschutznachweis vorhanden sein. 

Sind alle relevanten Unterlagen vorhanden, kann dein Konzept von deinem Architekten beim zuständigen Bauamt eingereicht werden und du erhältst im Anschluss deine Baugenehmigung.

5. Ausführungsplanung

Nachdem du deine Baugenehmigung erhalten hast, werden in der Ausführungsplanung alle Projektzeichnungen finalisiert und alle vorher ermittelten Ergebnisse aus technischen, bauphysikalischen und energetischen Berechnungen hinzugefügt. 

Sollten in der Genehmigungsphase noch zusätzliche Auflagen hinzugefügt worden sein, werden diese in der Ausführungsplanung in das Baukonzept eingearbeitet. In diesem Schritt entsteht deine finale Lösung, nach der dein Bauprojekt schließlich umgesetzt werden kann.

6. Vorbereitung der Vergabe

Die Vorbereitung der Vergabe ist der letzte Schritt der Bauplanung. 

Nach der Ausführungsplanung werden in diesem Schritt alle Werkverträge mit beteiligten Facharbeiten und Gewerken vorbereitet, Ausschreibungsunterlagen zusammengestellt, der Vergabetermin festgelegt und Angebote verschickt. 

Dabei kannst du entweder selbst Gewerke vorschlagen oder auf die Expertise deines Architekten zurückgreifen, um relevante Ansprechpartner zu finden. 

Um die Angebote zu verschicken sollten die Leistungsbeschreibungen in einem Leistungsverzeichnis definiert sein, Mengenermittlungen angegeben und Aufgaben in Leistungspakete aufgeteilt worden sein.

Was kostet die Bauplanung?

Einen ersten Kostenüberblick gibt dir die Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Mit der Verordnung werden die Leistungen aller beteiligten Fachkräfte, Architekten und Ingenieuren in Phasen eingeteilt, die je nach Aufwand unterschiedlich vergütet werden. 

Seit 2019 ist die HOAI allerdings nicht mehr verbindlich. Architekten und Ingenieuren sind also nicht mehr an festgelegte Preise gebunden und können ihren Lohn nach eigenen Maßstäben bestimmen. 

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure empfiehlt sich jedoch immernoch als Grundlage zur Kostenermittlung und -orientierung, weil sie die Leistungen klar einer Aufwandsvergütung zuordnet und so sowohl dem Bauherren als auch dem Architekten einen guten Überblick gibt. 

Wenn der Architekt dein gesamtes Bauprojekt übernimmt und sowohl für die Bauplanung als auch Baubetreuung und Abnahme verantwortlich ist, kannst du etwa 10 Prozent der Nettobausumme als Architektenhonorar kalkulieren. Die Nettobausumme umfasst die Kosten für den Hausbau, ohne die Grundstücks- und Erschließungskosten einzurechnen, ebenso wie die Umsatzsteuer.

Die wichtigsten Faktoren, um die Kosten für einzelne Leistungen zu ermitteln sind die Baukosten, der Leistungsumfang und der Honorarsatz. 

Von der Übernahme von 100 Prozent der Leistungen für den gesamten Bauprozess fallen etwa 63 Prozent in die Bauplanung. Orientiert man sich hier an einem Beispielprojekt mit der Nettobausumme von 200.000 Euro beträgt das Honorar für die Bauplanung zwischen 14.000 und 17.000 Euro. 

Um die konkreten Kosten kalkulieren zu können, solltest du mit deinem Architekten sprechen. Durch Eigenleistungen kannst du die Nettobausumme reduzieren und damit auch das Architektenhonorar vergünstigen.

Die Dauer deiner Bauplanung mit Architekten 

Die Frage nach der Dauer der Bauplanung ist wichtig, vor allem, wenn du mit einem festen Einzugstermin planst. 

Arbeitest du durch den gesamten Planungsprozess mit einem Architekten, solltest du mindestens 8 Monate für den gesamten Planungsprozess und die Bearbeitung der Baugenehmigung einplanen. 

Dauer des Hausbaus

Der Hausbau Prozess ist natürlich der nächste wichtige Schritt in der Umsetzung deines Bauvorhabens. Für den gesamten Ablauf solltest du mit einer Planungsphase und Baudauer von 17-20 Monaten rechnen. Das gilt jedenfalls für ein Massivhaus. 

Planst du ein Fertighaus, kann dein projekt bereits innerhalb von 4 Monaten fertig und einzugsbereit sein. Ob Massivhaus oder Fertighaus: Das Wetter kann immer zu Verschiebungen im Zeitablauf führen und den EInzugstermin hinauszögern.

Lass uns gemeinsam deine Bauplanung starten

Unsere Mission ist der Bau deines Hauses. Wir wollen dir den Weg in dein Haus so leicht und angenehm wie möglich gestalten. Deswegen kümmern wir uns um alle wichtigen Aufgaben und die Suche nach dem richtigen Planer. 

Dein Architekt wartet schon darauf, deine Baukonstruktion mit dir gemeinsam zu entwerfen. Finde mit uns den idealen Plan für dein Haus bleib bei jedem Schritt Teil deines Planungsprozesses. 

Du hast noch Fragen oder schon eine Vorstellung von deinem Projekt? Dann erzähl uns einfach von deinem Bauvorhaben und wir starten gemeinsam deine Bauplanung. Wir machen Bauen einfach – Lass uns noch heute gemeinsam mit deinem Bauprozess loslegen!

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