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Keller – Ja oder nein?

Keller oder kein Keller – steht man vor der Planung eines Neubaus, stellt sich irgendwann die Frage, wie viel Platz benötigt wird. Wird Stau- oder Lagerraum gebraucht? Soll eine zusätzliche Wohneinheit eingerichtet werden?

Die Abwägung Keller oder kein Keller ist abhängig von der Frage nach dem benötigten Raum und seinen Kosten im Verhältnis. Wir möchten dir hier einen Überblick über die Planung deines Hausbaus geben und dabei helfen, die Entscheidung über den Kellerbau – ja oder nein – zu treffen.

Um die Entscheidung über den Kellerbau treffen zu können, sind drei Faktoren ausschlaggebend:

  • Dein Bedarf an Wohnraum
  • Der Zustand deines Grundstücks
  • Dein Budget

Fahrräder, Arbeitszimmer, Waschküche – die Klassiker für die Nutzung der Kellerräume. Die Etage unter der Erde bietet dir als Bauherr die Möglichkeit, nicht regelmäßig genutzte Gegenstände einzulagern, Vorräte aufzubewahren und kühl zu halten und bei voller Auslastung der oberen Etagen Räume und Wohnfläche unterirdisch zu gestalten.

Auf den ersten Blick haben Kellerräume einige Vorteile. Der Bau des Kellers sollte aber trotzdem gut durchdacht werden, denn der Zustand und die Vorschriften Ihres Grundstücks, genau wie dein Budget haben natürlich einen Einfluss auf die Umsetzung des Kellerbaus.

Kosten

Um zu wissen, ob du dir einen Keller leisten kannst, solltest du natürlich über die Kosten für den Bau der Räume informiert sein. Natürlich können die Kosten individuell variieren, deine persönlichen Wünsche und Vorstellungen setzen den Preisrahmen.

Grob lässt sich jedoch sagen, dass die Kosten für eine Unterkellerung etwa zwischen 180 und 425 Euro mehr Kosten als die Einrichtung einer Bodenplatte.

Unterkellerst du also 150 Quadratmeter und zahlst dafür etwa 50.000 Euro kannst du davon ausgehen, dass bei der Entscheidung gegen den Keller die dann notwendige Bodenplatte auch noch mindestens 23.000 Euro kosten würde. 

Die Höhe der Kosten ist vor allem abhängig von der Bodenbeschaffenheit deines Grundstücks und dem Grundwasserspiegel. Die Kosten steigen, wenn der Keller im Grundwasser und dementsprechend wasserundurchlässig gebaut werden muss. 

Raum

Ein Grund, der für die Unterkellerung des eigenen Hauses spricht, ist der Raumbedarf. Brauchst du mehr Raum, als in den überirdischen Etagen möglich wäre? Dann ist der Keller natürlich eine gute Lösung. Mit der Planung solltest du dir dann gut überlegen, wie die Räume eingeteilt werden sollen und welchen Nutzen sie haben. 

Arbeitsraum, Waschkeller, Lagerraum – Nutzungsmöglichkeiten für Kellerräume gibt es natürlich genug. Die Frage ist, ob sie notwendig sind und wie sie verteilt sein sollten. Eine Vorratskammer kann auch neben der Küche eingebaut werden und ein Waschraum auch im Erdgeschoss.

Trotzdem – werden noch Gästezimmer, Partyraum und Werkzeuglager benötigt, bietet ein Keller zusätzlichen Raum und kann sich lohnen. Handelt es sich außerdem um einen Hochkeller, der bis zu 80 cm hoch oberirdisch angelegt ist, kommt zusätzlich ausreichend Tageslicht in die Räume, um sie wohnlich zu gestalten und Gäste, Party und zum Beispiel Fitness in den Keller zu verlegen.

Dein Haus steht bereits, aber du sehnst dich nach noch mehr Platz? Dann könnte der Ausbau des Dachbodens oder sogar ein Anbau die richtige Lösung für dich sein!

Grundstück

Zum einen ist die Entscheidung für oder gegen den Keller natürlich auch abhängig von der Größe deines Grundstücks. Denn benötigter Lagerraum kann auch in Form einer Garage oder eines Anbaus verwirklicht werden. Dafür reicht der Platz aber nicht immer aus. Deswegen ist der Bau in die Tiefe manchmal von Vorteil. 

Ein weiterer Faktor des Grundstücks ist das Grundwasser. Ist der Grundwasserspiegel zu hoch, muss der Keller speziell gebaut werden – wasserundurchlässig. In diesem Fall wird wasserundurchlässiger Stahlbeton verwendet und als Weiße Wanne konstruiert. Das heißt, dass in dieser Konstruktion weitere Abdichtungsschichten fehlen und die tragende Betonkonstruktion selbst wasserdicht ist. Das macht den Kellerbau natürlich teurer.

Um herauszufinden, ob und wie ein Keller auf Ihrem Grundstück gebaut werden kann, solltest du unbedingt ein Baugrundgutachten durchführen lassen. Erzähle uns von deinem Grundstück und erhalte dein persönliches Angebot!

Alle Vor- und Nachteile auf einen Blick

VorteileNachteile
Platz für Stauraum und Technikerhöhte Baukosten
Mehr Wohnfläche auf kleinen GrundstückenZeitaufwand im Bau höher
Kann ausgebaut als vollwertige Wohnung vermietet werdenTageslicht im Keller nur im Hochkeller möglich
Erhöht den Marktwert des HausesZusatzinvestitionen für einen barrierefreien Zugang

Keller – ja oder nein? Für die persönliche Entscheidung in dieser Frage, durchdenke deine Raumaufteilung gut und frage dich, wie viel Wohn- und Nutzfläche du vielleicht auch im Keller unterbringen kannst.

Wie flexibel ist deine Raumnutzung? In welchem Kosten Verhältnis steht der Kellerbau zu einem ebenerdigen Anbau? Könnte es günstiger sein, die oberirdische Wohnfläche zu reduzieren und teilweise in den Keller zu verlegen?

Behalte Raum, Kosten und Grundstücks Bedingungen im Kopf, während du deinen Neubau planst. Gerne helfen wir dir auch bei dieser Entscheidung. Frage einfach unsere Experten, um noch mehr zum Thema Kellerbau zu erfahren. Wir unterstützen dich gerne!

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